Der Kalender zeigte für den Montag, 13. Januar 2025 eine Vollmondnacht an. Kurzentschlossen wurde eine Mondscheinwanderung in das Jahresprogramm 2025 aufgenommen; selbst auf das Risiko hin, dass Der Mond in dieser Nacht durch Wolken verdeckt sein sollte.
Nun, es kam dieser Tag. Der Nachmittag war von einem wolkenlosen Himmel überstrahlt und die Hoffnung stieg auf eine ebenso wolkenlose Nacht.
13 Wanderer trafen sich auf einem Parkplatz in Globasnitz und starteten in Richtung Slowenjach und zum Wanderziel, dem Gashof Benetek am Sagerberg. Beim Eintritt in den Wald und im Luschnik-Graben wurden die Lichtverhältnisse immer mystischer. Im Bachbett des Lischnikbaches waren die verheerenden Schäden aus den Überschwemmungen der vergangenen Jahre in Ansätzen noch erkennbar. Helle Steifen über den Baumwipfeln deuteten den Mondaufgang an. Über einer Wiese beim Weiler Slowenjach zeigte sich dann der Mond in seiner vollen Pracht. Der Wald und die Flur wurden taghell erleuchtet und fast ohne Nutzung von künstlicher Beleuchtung erreichte die Gruppe das Wanderziel.
Nach einer kräftigen Stärkung machte man sich auf den Rückweg. Noch immer strahlte der Erdtrabant vom tiefschwarzen Himmel als wolle er mit den Lichtern der Ortschaften im Tal konkurrieren. Eine wunderschöne Nachtwanderung ging zu Ende.
Obwohl die Wetterprognosen nicht gut waren, haben 7 "Unentwegte" die Wanderung von Gösselsdorf über Proboj, den Panoramaweg und dem Gehöft "Urch" zurück nach Gösselsdorf gewagt.
Die Wanderung beginnt auf dem Parkplatz beim idyllisch gelegenen Sonnegger See. Der Weg führt auf asphaltierter Straße in südliche Richtung. Auf Höhe der Kirche in Tichoja wendet man sich nach rechts und folgt nun dem Weg, der am Westhang der Gradische (734 m) teilweise steil bergauf zum Weiler Blasnitzenberg hinauf führt. Zwischendurch öffnen sich herrliche Ausblicke auf das Jauntal, hinüber zur Saualpe und dem mächtigen Rücken der Petzen. Ojstra (1577 m) und Topitza (1649 m) ragen unmittelbar aus dem Graben von Altendorf und Polena auf. Noch unterhalb des Weiler Blanitzenberg wendet man sich nach rechts und taucht wieder in den herbstlich bunten Wald ein. Der Weg führt über ein kleines Rinnsal, von nun an bergab zum Weiler "Primsch" und von dort auf einer Forststraße zur Ortschaft Sielach. An der Abzweigung am Ortseingang wndet man sich nach rechts und nach ca. 20 Minuten ist die Ortschaft Tichoja wieder erreicht. Nun ist es nicht mehr weit zurück zum Ausgangspunkt.
Streckenlänge: ca. 8 Kilometer
Höhendifferenz: ca. 215 Hm
Gehzeit: ca. 2 Stunden 15 Minuten
Die Wanderung beginnt beim Kirchlein in St. Georgen bei Loibach. Der Weg führt entlang eines kleinen Waldstückes bis zu einer asphaltierten Straße. Nun geht es mäßig bergan bis unterhalb eines Gehöftes. Noch vor diesem Gehöft biegen wir nach rechts ab und wandern durch einen herbstlich bunten Mischwald. Noch vor erreichen der nächsten Gehöfte (vulgo Vogel) in Lokowitzen (Lokowica) überschreiten wir die slowenisch-österreichische Grenze. Nun wandern wir entlang der Grenze - auf slowenischer Seite - bis zum Gasthaus "Pic" an der Straße von Grablach in Kärnten nach Poljana in Slowenien. Um nicht die stark befahrene Straße zu begehen nutzen wir den Forstweg, der paralell zur Straße Richtung Genzübergang Grablach führt. Etwa 300 Meter nach überschreiten der Grenze wenden wir uns nach links, wandern zwischen zwei Gehöften durch, entlang aeines kleinen Baches und erreichen die Ortschaft Loibach. Dort geht es leider einige Hundert Meter auf Asphalt weiter bis zum Ortsausgang von Loibach. Dort wenden wir uns nach links und stoßen wieder auf den Weg, den wir anfangs genutz haben. Nach ca. 1,5 Km haben wir das Kirchlein St. Georgen - den Ausgangspunkt - wieder erreicht.