Vom Gasthof Hafner nach Heiligenstadt

Vom Gasthof Hafner nach Heiligenstadt und über den Nordhang des Kömmel.

Die Wanderung beginnt beim Gasthof „Hafner“ in Oberdorf, an der Bundesstraße von Bleiburg nach Lavamünd. Der Weg führt zunächst, rechts am Gasthof vorbei, Richtung Süd-Ost auf einer asphaltierten Straße bergan. Nach etwa einer dreiviertel Stunde und 170 überwundenen Höhenmetern wird das Kirchlein in Sveto Mesto – Heiligenstadt - erreicht. Eigentlich wäre hier schon die Wanderung zu Ende. Wir wandern aber noch in herrlicher Landschaft an den Nordhängen des Kömmel weiter. Beim Bauernhof vulgo „Pungartnik“ nehmen wir den Weg nach Süd-West, aufwärts bis zum Bauernhof vulgo „Tratter“. Wir halten uns rechts und folgen dem Weg, der nun nichtmehr markiert ist, noch immer leicht ansteigend, bis zu einer Weggabelung. Von nun an geht’s bergab. Einem Forstweg folgend und nach  mehreren Serpentinen erreichen wir den Bauernhof vulgo „Prekrnik“. Mit einer herrlichen Aussicht auf das Drautal und den gegenüberliegenden Hügeln, die das Drautal vom Lavanttal trennen, geht es nun weiter talwärts. Unterhalb des Gehöfts vulgo „Tužak“ verlassen wir die asphaltierte Straße und wandern nun in Richtung Ost bis der Ausgangspunkt erreicht wird.

Wegstrecke: ca. 11 km
Höhenmeter: 416
Gehzeit: ca. 3 ½ Stunden
Wanderkarte: Freytag&Berndt, WK 238,

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Wanderung durch Dolga Brda, Teil I.

Wanderung durch Dolga Brda (SLO)

Die Wanderung beginnt bei einem kleinen Parkplatz südlich des Gasthauses „Pik“ an der Straße die vom Grenzübergang Grablach nach Poljana führt. Auf dem schmalen, asphaltierten Sträßchen wandern wir gen Osten, queren die Bahnlinie Bleiburg - Maribor und folgen dem Sträßchen in einigen Windungen und Kehren bergan. Nach etwa 2 km Wegstrecke treffen wir auf eine Straße, der wir in Richtung Südost - nach rechts – folgen. Vorbei an den Gehöften „Grdej“ und „Gračan“ erreichen wir den höchsten Punkt der Wanderstrecke beim Gehöft „Žmes“. Nun wenden wir uns nach Nordost und wandern auf einer Schotterstraße bergab bis wir wieder auf eine asphaltierte Straße – die Straße, die von der Ortschaft Prevalje nach Šentanel (Sankt Daniel) herauf führt – stoßen. Wir folgen der Straße bergab, begleitet vom Sankt Daniel-Bach, zum Gasthof „Hober“. Nach kurzer Rast folgen wir der Straße weiter bergab, durchschreiten ein Viadukt der bereits erwähnten Bahnlinie Bleiburg - Maribor, überqueren die Straße die von Poljana nach Prevalje führt und nutzen einen kleinen Steg um den Fluss Meža (Mies) zu überschreiten. Unmittelbar nach Querung des Flusses wandern wir auf einem schmalen Steig etwa 2 km flussaufwärts und nutzen die Möglichkeit den Fluss auf einer Holzbrücke wieder zu überqueren. Beim Kirchlein Sveti Janez (Sankt Johannes) in Poljana ist ein Skulpturenpark eingerichtet, den es sich lohnt zu besichtigen. Vorbei an einem Denkmal der gefallenen des II. Weltkrieges geht es nun bergan. Parallel zur Straße von Poljana zum Grenzübergang Grablach ist ein Radweg eingerichtet, den wir bis zum Ausgangspunkt zurück nutzen.
Zur Überraschung Aller und als gelungener Schlußpunkt der Wanderung, hat Ingrid einen köstlichen Reindling serviert. 

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Von der Kirche St. Leonhard auf die Uschowa

Von der Kirche Sankt Leonhard auf die Uschowa.

Im Remscheniggraben, unterhalb des Heiligengeistsattel, steht auf 1334 m ein Kirchlein, das dem Heiligen Leonhard geweiht ist. Haben die Nachbarkirchen Sankt Margarethen auf österreichischer Seite und Sankt Jakob auf slowenischer Seite noch einige wenige Bergbauernhöfe als Kirchensprengel, so ist bei Sankt Leonhard kein einziges Gehöft in unmittelbarer Nähe. Einsam und verlassen steht es in einer malerischen Umgebung.

Nicht immer ist die Kirche mit dem Auto erreichbar, aber am 2. Sonntag im August wird dort Kirchtag gefeiert und die Zufahrtstraße ist geöffnet. An den restlichen Tagen des Jahres bietet sich der Zustieg über den Weg „611“ durch die Kupitzklamm und den Schelesnigsattel an. Das einsam gelegene Gotteshaus ist der Ausgangspunkt unserer Wanderung. Gut markiert führt der Weg durch schattigen Wald. Schon nach wenigen Minuten wird eine Forststraße gequert und steigt mäßig steil zum Heiligengeistsattel auf 1432 m an. Weiße Grenzsteine zeigen an, dass hier die Grenze zwischen Österreich und Slowenien verläuft. Der Steig wird nun etwas steiler und führt zu einer Abzweigung bei der ein Wegweiser zu den berühmten Felsentoren und zur weniger bekannten Bärenhöhle Potočka Zijalka zeigt. Wir Wählen den Weg nach Osten zur Bärenhöhle. Diese Höhle wirkt wie ein riesiges, aufgerissenes Maul, daher auch der slowenische Name „Zijalka“, die „Gähnende“. 115 Meter reicht diese geräumige, bis 40 m breite Saalhöhle in den Berg hinein, die den Menschen vor rund 35.000 Jahren als Wohnhöhle oder Jagdstation diente. [1] Hier bietet sich ein Panoramablick auf die Felsburgen der Steiner Alpen und die Karawankenkette. Unmittelbar bei der Höhle beginnt der eigentliche Aufstieg auf die Uschowa. Mit Drahtseilen versichert wird die ausgesetzteste Stelle im Anstieg überwunden. Unter steil aufragenden Felsen vorbei windet sich der Weg über Grasmatten hinauf zum Obel Kamen, dem westlichen Gipfel der Uschowa auf 1883 m. Weiter östlich liegt der höchste Punkt der Uschowa (oder Olševa oder Erlberg), die Govca, mit 1929 m. Die großartige Aussicht von Obel Kamen kann aber durch Nichts ersetzt werden. Wir steigen wieder ab bis zur Abzweigung zu den Felsentoren. Diesen kleinen Umweg gönnen wir uns um ein Meisterwerk der Natur zu besichtigen.

Gehzeit: St. Leonhard – Obel Kamen: 2 Stunden, Ghf Kupitz – Obel Kamen: 4 Stunden, + Abzweig Felsentore – Felsentore u. z.  1 Stunde

Höhendifferenz: St. Leonhard – Obel Kamen:   685 Hm

Höhendifferenz: Ghf Kupitz – Obel Kamen:    1.250 Hm

Karte:                 Freytag&Berndt, WK 238

 

[1] Ingrid Pilz „ Naturparadies Karawanken, SteinerAlpen“, Verlag Styria, Graz, Wien, Köln

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Von der Glockenhütte über den Klomnok zur Grundalm

Von der Glockenhütte (2027 m) über den Klomnock (2331 m) zur Grundalm (1688 m)

Die Nockberge verfügen über eine Unmenge schöner Wanderwege und Gipfel mit wunderbaren Aussichten. Einer dieser Wege mit herrlichem Panorama ist der Weg mit der Markierung „161“ vom Klomnock (2331 m) zum Malnock (2226 m).
Die Wanderung beginnt beim Parkplatz neben der „Glockenhütte“ an der mautpflichtigen Nockalmstraße. Wir nehmen den nicht markierten Weg der uns in die Ostflanke des Klomnock bringt. Mäßig steil geht es über Grasstufen aufwärts. Je nach Jahreszeit verändert sich die Vegetation, deshalb sollte man für diese Wanderung die Zeit Ende Mai bis Anfang Juni wählen. In dieser Zeit ist die Almrauschblüte und die Berghänge leuchten im satten Rot. Nach etwa 1 Stunde Gehzeit und einigen mit Drahtseilen versicherten Stellen des Wanderweges ist der Kammgrat des Klomnock erreicht. In wenigen Minuten steht man unterm Gipfelkreuz. Der Blick ist frei über hunderte Gipfel. In der Ferne die Gletscher der Hohen Tauern und zum greifen nahe der „Falkert“ mit seinen 2308 m. Nun beginnt die Genußwanderung über den Grat zum Mallnock (2226 m). Mit der Tendenz „abwärts“ sind doch immer wieder leichte Gegenanstiege zu bewältigen. Wegen der prachtvollen Aussichten sollte aber keiner dieser kleinen Gipfel ausgespart bleiben. Schon von Weitem ist das Gipfelkreuz des Mallnocks zu erkennen und nach kurzer Zeit steht man auf den zweithöchsten Punkt dieser Wanderung. Die Aussicht ist einfach überwältigend. Für den Abstieg halten wir uns noch an die Wegmarkierung „161“ bis der Weg auf den Nockalm-Rundweg stößt. Diesem folgen wir in Richtung „Rote Burg“, eine auffallende rote Felsgruppe inmitten der grünen Almwiesen. Wer es mag, kann noch einige Höhenmeter zulegen und über den Oswalder Bocksattel auf 1958 m zur „Klein Kirchheimer Wollitzen Alm“ absteigen. Wir wählen den Weg der in Richtung Glockenhütte führt und zweigen schon nach wenigen Schritten nach links zur „Wollitzen Alm“ ab. In einer auch im Hochsommer feuchten Senke treffen wir auf den Weg, der vom Oswalder Bocksattel herunter kommt, mit der Markierung „122“, und folgen diesem bis zur Wollitzen Alm. Die kleine gastliche Hütte auf 1777 m ist bewirtschaftet und ladet zu Rast ein. Nach weiteren 15 Minuten Abstieg ist das Ziel, die Grundalm (1688 m), erreicht. Sie ist leider nicht bewirtschaftet. Doch befindet sich dort ein Museum, das sich mit der Forstwirtschaft und dem Nutzen des Waldes befasst. Ein Themenwanderweg, der Geist und Sinne anregen soll, führt in die unmittelbare Umgebung der Alm.

Gehzeit: 3 - 4 Stunden
Höhendifferenz: 355 Hm
Für Kinder ab dem 12. Lebensjahr wanderbar
Karte: Freytag & Berndt WK 221

Empfohlen wird, vor Beginn der Wanderung ein Fahrzeug bei der Grundalm abzustellen. Damit wird vermieden, dass die fast 400 Hm zur Glockenhütte zu Fuß auf asphaltierter Straße zurückgelegt werden müssen.

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Von der Ridoutzsäage zum Koschutahaus

Von der Ridoutzsäge zum Koschutahaus.

An der Straße von Zell-Pfarre nach Waidisch, versteckt am Eingang zum „Bösen Graben“, steht die Ridoutzsäge. Sie ist einer der Ausgangspunkte für eine Wanderung zum Koschutahaus.
Für den Aufstieg wählen wir den Weg, der mit „646“ markiert ist. Er führt durch den „Bösen Graben“, entlang an einem tosenden Wildbach, immer leicht ansteigend. Nach einiger Zeit und einigen Höhenmetern zeigt ein Wegweiser an, dass der Wanderweg von der Forststraße nach links abzweigt. Von nun an geht der Weg durch schattigen Mischwald und führt steiler bergauf. Bei Erreichen einer weiteren Forststraße hält man sich nach links, aber Vorsicht, der Weg zweigt nach kurzer Strecke wieder nach rechts ab. Nach etwa 1 ¼ Stunden Gehzeit ist schon den höchsten Punkt der Wanderstrecke erreicht. Hier treffen Wege, die entlang der Nordwände der Koschuta oder zu den Einstiegen der Kletterrouten in der Koschuta führen, zusammen. Nach wenigen Minuten, im steilen Abstieg, ist das Ziel, das Koschutahaus, auf 1280 m ü. NN erreicht. Fast drohend blicken Koschutnikturm und Lärchenturm herunter. Das soll aber nicht von einer Rast in der gemütlichen Hütte abhalten. Hier trifft man auch auf „Wanderer“, die es vorgezogen haben per Pkw - über die mautpflichtige Fahrstraße - die Hütte zu besuchen. Der Abstiegsweg, nun mit „644“ markiert, führt über diese mautpflichtige Fahrstraße talwärts. Bei einer der zahlreichen Straßenkehren zweigt der Wanderweg nach links ab, geht steil hinunter in den Graben des "Kalter Baches" und trifft bei der Ridoutzsäge wieder auf den Ausgangspunkt.
Der gesamte Weg ist ausgezeichnet markiert.
Wir würden uns über einen Kommentar auf "Feedback" freuen.
Gehzeit: ca. 3 Stunden
Höhendifferenz: 630 Hm
Karte: Freytag & Berndt, WK 234

Bilder:  

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