Von Gösselsdorf übers Georgibergl und Sankt Daniel zum Sablatnighof und zurück nach Gösselsdorf.
Der mehr als 1000 Jahre alte Ort Gösselsdorf ist ein Ortsteil der Marktgemeinde Eberndorf.
Die Wanderung beginnt bei der Sportanlage in Gösselsdorf. Der Weg, mit „N“ bezeichnet, führt entlang des Seebaches Richtung Nord und zweigt nach ca. 800 m, unmittelbar nach einer Brücke über den Seebach, nach Westen ab folgt dem Kotschutschabach flussaufwärts und trifft am Ostrand der Ortschaft Mökriach auf die Straße, die von Eberndorf nach Mökriach führt. In der Ortsmitte von Mökriach zweigt der Weg, nun mit „P“ gekennzeichnet, nach Nord ab und führt zur Ortschaft Oberburg. In Oberburg wendet sich der Weg nach Nordwest, vorbei an einem Buschenschank um kurz danach, bei einem Wegkreuz mit dem Wegweiser „Georgiberg-Rundweg“, nach Südwest. Bei den letzten Häusern der Ortschaft Oberburg steigt der Wanderweg leicht an und führt zum Sattel zwischen Georgiberg und Gracaca. Über einen steilen Anstieg erreicht man das Kirchlein Sankt Georg auf dem Gipfel des Georgiberges. Hier bietet sich ein phantastischer Ausblick auf den Klopeiner See und das Jauntal. Zurück am Sattel zwischen Georgiberg und Gracaca beginnt nun der Anstieg auf den Höhenrücken der Gracaca. Diese Anhöhe war bereits in vorrömischer Zeit besiedelt. Die Ausgrabungsstücke sind im kleinen Museum in Unterburg zu besichtigen. Von höchsten Punkt der Gracaca führt nun der Wanderweg abwärts nach Süden zum Kirchlein Sankt Daniel bei Grabelsdorf. Dort trifft man auf die Straße, die von Mökriach nach Grabelsdorf führt und folgt dieser nur wenige Meter nach West. Bei den ersten Häusern von Grabelsdorf führt der Weg, nun asphaltiert, für ca. 800 m nach Süden, zweigt dann im rechten Winkel nach links und am Waldrand wieder nach rechts ab. Bei einem Buschenschank in der Ortschaft Hof überquert er die Straße von Mökriach nach Lauchenholz und führt nun leicht abwärts zur Tomar Keusche in das Ramsar-Schutzgebiet „Sablatnig-Moor“. Hier ist eine naturkundliche Beobachtungsstation eingerichtet. Dem Moor-Lehrpfad folgend gelangt man zum Gasthof „Sablatnighof“. Der Straße vom Sablatnighof nach Gösselsdorf folgend gelangt man zurück zum Ausgangspunkt.
Gesamtstrecke: ca. 13 Km
Höhendifferenz: ca. 300 Hm
Gehzeit: ca. 4 Stunden
Karte: Freytag&Berndt, WK 238
Bilder:
Wanderbund Gösselsdorfersee = Wandern mit Freu(n)den. Werde auch Du Mitglied.
Zwischen der Stadt Ferlach und dem Bergbauort Windisch Bleiberg ragt ein mächtiger, bewaldeter, Höhenzug auf, der Singerberg. Er gehört zu den Vorbergen der Karawanken und bildet eine natürliche Barriere zwischen dem Drautal im Norden und dem Bleiberger Graben und dem Kärntner Bodental im Süden. Hinweistafeln an Bäumen sind stumme Zeugen an vergangene Zeiten, als der Bergbau in dieser Gegend in voller Blüte stand. Wie schon aus dem Ortsnamen zu entnehmen ist, wurde hier nach Blei geschürft.
Die Wanderung beginnt bei dem kleinen Parkplatz unterhalb der Kirche von Windisch Bleiberg. Zwischen Kirche und Gasthaus Kirchenwirt zwängt sich der Wanderweg hindurch und steigt bereits ordentlich steil an. Ist das Ortsende erreicht steht man vor der Entscheidung nach links dem Hinweisschild „Halbing Sattel“ oder nach rechts dem Hinweisschild „Singerberg“ folgen. Wir wählen die etwas sanftere Variante: erst Halbing Sattel, dann Singerberg. Mäßig steil führt der Steig durch den Bergwald. Immer wieder wird der Blick frei auf die Karawankenkette.
Der Halbing Sattel auf 1360 m ist der Kreuzungspunkt mehrerer Wanderwege. Der „656“ kommt von Westen, vom Orenza-Sattel, der „655“ kommt aus Norden, vom Wirtshaus „Singerbauer“ herauf. Unser Weg mit der Bezeichnung „657“ führt nach Ost auf einer Forststraße direkt zum Gipfel des Singerbergs auf 1589 m. Etwa auf halber Strecke zwischen Halbing Sattel und Singerberg-Gipfel, - vorbei an einer Startrampe für Drachenflieger - trifft man auf einen freien Platz mit einem stattlichen „Gipfelkreuz“. Hier bietet sich ein traumhafter Panoramablick auf die Karawanken und Koschuta-Kette. Nach weiteren 20 Minuten Gehzeit ist der Gipfel des Singerberges erreicht.
Der Rückweg führt zunächst wieder auf dem Weg „654“ in westliche Richtung bis zu einer gut markierten Stelle, an der der Weg nach Süd abbiegt und nun steil hinunter zum Ausgangspunkt führt.
Gehzeit: insgesamt 3 ½ bis 4 Stunden
Höhendifferenz : 650 Hm
Karte: Freitag&Berndt, WK 234,
Wanderbund Gösselsdorfersee, Wandern mit Freu(n)den, werde auch Du Mitglied.
Bergstation Petzenbahn zum Kordeschkopf (Kordezeva glava, SLO), 2125 m
Die Wanderung beginnt an der Bergstation der Petzenbahn auf 1695 m. Wir folgen dem markierten Weg Nr. 603, der anfangs parallel zum Siebenhüttenlift verläuft. Ab der Bergstation des Siebenhüttenlift ostwärts durch eine Mulde, dann der Aufstieg durch dichte Latschenkiefern zum Kniepssattel auf 2012 m (Achtung: Staatsgrenze zu Slowenien, daher Reisedokument mitnehmen). Dem Weg Richtung Ost folgen (Wegweiser), über sanfte An – u. Abstiege zum Kordeschkopf auf 2125m.
Rückweg: Auf dem gleichen Weg zurück zur Petzenbahn. Abstiegsvariante: am Kniepssattel zur Ruine der Bleiburger Hütte absteigen und dem markierten Weg zur Bergstation der Petzenbahn folgen.
Achtung: bei aufziehenden Nebel oder schlechter Sicht die Wanderung unbedingt abbrechen.
Dolga Brda ist ein Ortsteil der Gemeinde Prevalje (Prävali) zugleich ist es ein Naherholungsgebiet für die umliegenden Orte in Slowenien und auch im nahen Grenzgebiet zur Kärnten. Viele der fein herausgeputzten Bauernhöfe bieten „Urlaub auf dem Bauernhof“ an.
Die Wanderung beginnt bei einem kleinen Parkplatz beim Gasthaus und Markt „Kralj“ unmittelbar an der Straße von Grenzübergang „Grablach“ nach Poljana. Auf asphaltierter Straße geht es zunächst etwa 1 Kilometer aufwärts. Bei einer Wegespinne nahe dem Bauernhof „Leskovc“ folgt man dem wunderbar in Holz errichteten Hinweisschild „Šentanel“ - zu Deutsch „Sankt Daniel“. Abwärts geht’s auf einer Forststraße bis zur Straße die von Prevalje durch das Tal des St. Danielbaches hinauf bis nach St. Ulrich führt. Unser Weg folgt dieser Straße nach Norden bis nach etwa 600 m ein Weg nach rechts abzweigt. Steil hinauf geht’s bis zum Gehöft „Kajžer“, dort wird der Weg, der nun nach Süd-Ost geht, wieder bequemer und bringt die Wanderer zum kleinen Ort Šentanel. Ein herrlicher Ausblick auf das Petzenmassiv tut sich auf. Zur Linken ist der Ursulaberg zu sehen und nach rechts schweift der Blick entlang der Karawankenkette bis zum Dobratsch. Die Kirche St. Daniel gehörte einst zum Dekanat Bleiburg. Nach dem 1. Weltkrieg wurden die Pfarren, die nun auf Slowenischer Seite standen dem Bistum Maribor zugeschlagen. Bei einem Gasthaus unterhalb der Kirche zweigt der Wanderweg nach links - nach Süd-Ost - ab, zwängt sich durch zwei Gehöfte hindurch und läutet den Abstieg in das Tal des St. Danielbaches ein. Begleitet von der herrlichen Aussicht, vorbei an den Gehöften „MoÄnik“ und „Šumnik“ wird nach ca. 3 Kilometer die Talsohle erreicht. Der Straße abwärts folgend zweigt der Wanderweg nach ca. 300 m beim Gehöft „Sefer“ nach rechts ab, führt über eine Brücke und steigt nun wieder an. Nach wenigen Minuten öffnet sich wieder der Blick auf die Petzen. Der schmalen asphaltierten Straße folgend bis diese bei einer Kreuzung wiederum nach links ins Tal führt. Unser Wanderweg geht aber weiter geradeaus auf einem Schotterweg Richtung Nord-Ost bis man wieder auf die vorher beschriebene Wegespinne beim Bauernhof „Leskovc“ trifft. Nach wenigen Minuten Abstieg ist der Ausgangspunkt erreicht.
Gesamtstrecke: ca. 15 Km
Höhendifferenz: ca. 480 Hm
Gehzeit: ca. 4 Stunden
Karte: Freytag&Berndt, WK 238
Die Wanderung beginnt auf einem kleinen Parkplatz am Luschasattel auf 1289 m über NN. Der Forststraße nach Süd-Ost folgend wird nach etwa 500 m, unmittelbar bei der Luscha Alm, eine Weggabel erreicht. Dem Wanderweg der mit „603“ bezeichnet ist - der Kärntner Grenzweg folgt man noch weitere 500 m. In einer Rechtskehre zweigt ein nicht markierter Weg nach links in Richtung Nord ab. Zunächst führen noch breite Traktoren spuren bergan. Plötzlich ist der Weg verschwunden. Als Orientierungspunkt zeigt sich am oberen Rand einer Wiese ein Hochsitz. Der ist das Zwischenziel. Beim Hochsitz trifft man auf eine breite Forststraße der nach links bis zu ihrem Ende gefolgt wird. Nun wird es spannend. Bei einem jagdlichen Ansitz führt der Weg, fast unsichtbar, abwärts. Etwa 30 Höhenmeter tiefer wird der Weg zwar flacher aber zeigt sich nur noch als Jagdsteig. Teilweise sind noch uralte, fast verwitterte Rot-Weiß-Rot Markierungen an den Bäumen zu erkennen. Es ist aber höchste Vorsicht geboten. Umgestürzte Baumriesen machen die Wanderung zum Hindernisparcours. Im steten bergauf, unterbrochen durch herrliche Ausblicke auf den Hochobir, die Topitza, das Tal des Globasnitzbaches, über die Stadt Bleiburg hinweg bis zu den Bergen der Niederen Tauern, wandert man auf schmalem Steig. Wohlgemerkt: beim genießen der Ausblicke immer stehen bleiben. An einer exponierten Stelle ist ein dünnes Drahtseil als Auf-/Abstiegshilfe angebracht. Aber Vorsicht!!! Nach etwa 2 ½ Stunden ist das Ziel, die Wackendorfer Alm, erreicht. Im Sommer, wenn die Alm bewirtschaftet ist, sind ein kühler Trunk und eine gute Jause die beste Belohnung für die Plagerei. Auf gleichem Weg geht’s zurück.